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Dieses Buch bringt Dir bei, wie Elon Musk zu denken

    Ozan Varol Boost

    Wer Menschen ins All schießt, darf sich keine Fehler erlauben.

    In diesem Artikel lernst Du, wie Raketenwissenschaftler denken und vorgehen. Diese Denkweisen sind nämlich nicht nur für Raketenwissenschaftler elementar wichtig, sondern helfen auch Dir, Deinen Alltag besser zu bewältigen und selbst Deine kühnsten Träume zu verwirklichen.

    Auf das darfst Du Dich in diesem Artikel freuen

    Boost – Denken wie Elon Musk und Co

    Im Buch Boost – Denken wie Elon Musk und Co: Wissenschaftlich erprobte Strategien für gigantische Fortschritte in Beruf und Privatleben beschreibt Ozan Varol neun Prinzipien, die Dir helfen werden, Deine scheinbar unmöglichen Träume zu verwirklichen; genauso wie es die Raketenwissenschaftlerinnen und Raketenwissenschaftler taten, als sie erfolgreich einen Menschen auf den Mond brachten. Varol ist ein ehemaliger Raketenwissenschaftler, der an den Mars Exploration Rovers gearbeitet hat, bevor er Anwalt und Professor wurde.

    In dieser Buchzusammenfassung lernst Du:

    • Wie Du Probleme löst wie Elon Musk
    • Warum Du Deine Ideen wie wissenschaftliche Hypothesen behandeln solltest
    • Wie Du Dich von Misserfolgen erholst und nach Erfolgen nicht selbstzufrieden wirst

    Prinzip 1: Nach den Sternen greifen

    Varol glaubt, dass ein Fehler, den viele Menschen machen, darin besteht, sich zu zaghafte Ziele zu setzen. Stattdessen sollten wir uns mutige Ziele setzen, die aus unserer derzeitigen Perspektive unmöglich erscheinen. Varol zitiert ein Gleichnis, das die Politstrategen James Carville und Paul Begala populär gemacht haben und in dem ein Löwe die Wahl hat, entweder viele (aber kleine) Mäuse zu jagen oder seine Energie in die Jagd auf eine einzige Antilope zu stecken. Die Antilope ist viel schwieriger zu fangen, aber der Löwe kann sich nicht nur von Feldmäusen ernähren – um erfolgreich zu sein, muss er die größere, schwer fassbare Beute jagen. (Varol schreibt diese Geschichte Carville und Begala zu, weil sie aus deren Buch Buck up, Suck Up…and Come Back When You Foul Up stammt; in dem Buch zitieren Carville und Begala jedoch eigentlich Newt Gingrich, den ehemaligen Sprecher des US-Repräsentantenhauses.)

    Varol zufolge sind wir Menschen genauso – wir können nicht wirklich erfolgreich sein, wenn wir uns nicht auf große, schwierige Ziele konzentrieren. Die Jagd nach der Antilope im übertragenen Sinne ist beängstigend, weil sie ein hohes Risiko birgt. Diese Angst hält jedoch auch die meisten Konkurrenten fern, sodass die Erfolgschancen für jeden, der es wagt, höher sind. Varol vertritt daher die Ansicht, dass wir uns mutige Ziele setzen sollten, die aus unserer heutigen Perspektive unmöglich erscheinen – wie das einst unmöglich erscheinende Ziel der Raketenwissenschaftler, auf dem Mond zu landen.

    Wie Du nach den Sternen greifen kannst

    Laut Varol kannst Du in Deinem eigenen Leben so nach den Sternen greifen:

    1. Denke vom Zielpunkt rückwärts, statt von heute in die Zukunft zu denken. Wenn Du von heute in die Zukunft denkst, nutzt Du die Rahmenbedingungen von heute, um vorherzusagen, was morgen passieren wird. Wenn Du hingegen vom Zielpunkt rückwärts denkst, ignorierst Du den Status quo und fragst: „Wie würde eine ideale Zukunft aussehen?“ Dann entwickelst Du den Weg von dieser idealen Zukunft zurück in die Gegenwart. (In einem Blogbeitrag sagt Varol, dies sei die Technik aus dem Buch, die er am häufigsten verwendet. Tatsächlich schreibt Varol dieser Technik zu, dass sie ihm geholfen hat, seinen beruflichen Traum, in der Raketenforschung zu arbeiten, zu verwirklichen: Noch in der Mittelschule recherchierte er die Schritte, die andere Raketenwissenschaftler auf dem Weg zum Erfolg unternommen hatten, und machte sich dann daran, in ihre Fußstapfen zu treten – zum Beispiel, indem er Computerprogrammierung lernte.)
    2. Hüte Dich vor dem Trugschluss der versunkenen Kosten, bei dem Du Geld, Zeit oder Energie den bereits verschwendeten Ressourcen hinterherwirfst. Wenn Du von einer Sache überzeugt bist, wirst Du Dich sehr fest an das Projekt binden. In dieser Situation merkst Du unter Umständen nicht sofort, dass Du in eine Sackgasse rennst. Um dies zu vermeiden, solltest Du zuerst den schwierigsten Teil eines kühnen Projekts in Angriff nehmen, anstatt Deine Zeit und Ressourcen in kleine, unwichtige Aspekte zu investieren. Wenn Dein Projekt einen fatalen Fehler hat, wirst Du ihn entdecken, bevor Du zu tief drin steckst, um noch umzukehren. (Laut Daniel Kahneman, dem Autor von „Schnelles Denken, langsames Denken“, besteht eine weitere Möglichkeit zur Vermeidung dieses Trugschlusses darin, Dein Leben als ein „globales Konto“ zu betrachten und nicht als eine Reihe einzelner Konten. Wenn Du zum Beispiel zögerst, eine aussichtslose Beziehung zu verlassen, denke nicht an die Zeit, die Du bereits in sie investiert hast, sondern denke an Dein Leben im Allgemeinen und entscheide, ob Du Deine begrenzte Zeit auf der Erde so verbringen willst.)

    Prinzip 2: Begrüße Ungewissheit

    Varol zufolge ist der Weg zum Erreichen des Unmöglichen selten klar vorgezeichnet – um diese Ziele zu erreichen, müssen wir uns mit der Ungewissheit anfreunden. Dies ist jedoch schwierig, weil wir Menschen biologisch darauf programmiert sind, uns gegen Ungewissheit zu sträuben. Für unsere menschlichen Vorfahren konnte Ungewissheit ein Todesurteil sein: Wenn sie einen Zweig knacken hörten, hatten diejenigen, die sicher waren, dass das Geräusch von einem Raubtier stammte, Zeit zu fliehen, während diejenigen, die in Ungewissheit verharrten, die nächste Mahlzeit des Raubtiers wurden. So kam es, dass wir die Gene derjenigen Menschen erbten, die Ungewissheit nicht mochten.

    Wie Raketenwissenschaftler mit Ungewissheit umgehen

    Varol argumentiert, dass Ungewissheit zwar unangenehm sein kann, aber auch der Weg zu den größten Entdeckungen ist. Varol zufolge spielt die Ungewissheit in der Wissenschaft durch Anomalien – Dinge, die nicht den Erwartungen der Wissenschaftler entsprechen – eine entscheidende Rolle. Anomalien treiben die Wissenschaft voran, denn wenn alles dem Modell folgt oder anderweitig nach Plan läuft, lernen wir nichts Neues; wenn jedoch etwas nicht so läuft, wie wir es erwarten, zeigt es die Grenzen unseres Verständnisses auf und zwingt uns, herauszufinden, was wirklich vor sich geht.

    Wie Du lernen kannst, Ungewissheit zu lieben

    Varol schlägt zwei Wege vor, wie Du Ungewissheit im eigenen Leben fördern kannst, um bedeutende Erfolge zu erzielen:

    1) Halte fest, was Du weißt und was Du nicht sicher weißt. Schränke die Ungewissheit ein, indem Du genau auflistest, was Du über ein Problem oder eine Situation weißt. Was übrig bleibt, ist die eigentliche Ungewissheit, die wahrscheinlich kleiner ist, als sie vor der Auflistung aussah. Frage Dich dann: Was ist das Worst-Case-Szenario? Was ist das optimale Szenario? Wie wahrscheinlich sind diese Szenarien?

    Stell Dir zum Beispiel vor, Du willst mit dem Verkauf eines neuen Produkts beginnen. Du kennst die Spezifikationen des Produkts, die Herstellungskosten, den Preis, den Du für das Produkt ansetzen willst, und die Tatsache, dass das vergleichbare Produkt Deiner Wettbewerber erfolgreich ist. Eine Ungewissheit, die bleibt, ist die Nachfrage nach Deiner Version des Produkts.

    Im schlimmsten Fall würde niemand Dein Produkt kaufen wollen, im besten Fall wäre das Produkt ein voller Erfolg. Unterm Strich ist das realistischste Szenario ein mäßiger Erfolg: Da die Leute das Angebot Deiner Konkurrenz kaufen, gibt es eindeutig eine gewisse Nachfrage nach dieser Art von Produkt. Ein durchschlagender Erfolg ist jedoch unwahrscheinlich, zumindest zu Beginn, wenn Deine Konkurrenz den Markt beherrscht. Letztlich ist der Erfolg Deines Produkts immer noch ungewiss, aber Du hast zumindest eine ungefähre Vorstellung davon, wie die Markteinführung verlaufen könnte.

    2) Sorge für ein gewisses Maß an Redundanz in den wichtigen Bereichen Deines Lebens. Redundanz ist eine Sicherheitsmaßnahme – ein Backup, das sicherstellt, dass die Dinge auch dann funktionieren, wenn Plan A schiefläuft (so ist es etwa ratsam, alle digitalen Daten zu sichern, falls Deinem Computer etwas zustößt).

    Redundanz hilft jedoch nur bis zu einem gewissen Punkt, und zu viel Redundanz kann ein System gefährlich komplex machen. (In “Antifragilität: Anleitung für eine Welt, die wir nicht verstehen“ beschreibt Nassim Nicholas Taleb, wie der Mensch biologisch redundant ist: Wir haben Backups von mehreren wichtigen Organen, wie Lunge und Niere, sodass wir überleben, selbst wenn eines ausfällt. Hätten wir jedoch mehr als zwei davon, könnte das Potenzial für Probleme oder Infektionen die Vorteile der Redundanz überwiegen.)

    Prinzip 3: First-Principles-Denkweise

    Um das Unmögliche zu erreichen, müssen wir oft den Status quo aufgeben und einen völlig neuen Weg finden, ein Problem anzugehen. Varol zufolge ist dies jedoch keine Selbstverständlichkeit – wenn wir wissen, wie etwas gemacht wird, gehen wir unweigerlich davon aus, dass es auch in Zukunft so gemacht werden sollte. Unser Wissen über den Status quo hemmt unsere Kreativität und macht uns weniger geneigt, die Norm zu hinterfragen.

    Varol argumentiert, das Gegenmittel gegen diese Tendenz sei die First-Principles-Denkweise. Beim First-Principles-Denken wirfst Du den Status quo über Bord und stellst alles infrage, bis nur noch die grundlegendsten Komponenten übrig sind.

    Wenn wir zum Beispiel über Bildung nachdenken, würden wir uns mit dem Status quo-Denken auf Schulen, Lehrer und Noten konzentrieren. Wenn wir jedoch den Status quo aufgeben und von den grundlegenden Prinzipien ausgehen, bleibt der Kern der Bildung übrig: Informationen, die gelernt werden sollen, und Studierende, die sie lernen sollen. Dies öffnet die Tür für alle Arten von innovativen Lehrmethoden, wie Online-Lernen und selbstgesteuertes Lernen.

    Wie Raketenwissenschaftler das Denken in ersten Grundsätzen anwenden

    Varol nennt SpaceX, das Raumfahrtunternehmen von Elon Musk, als Beispiel für das Denken nach den grundlegenden Prinzipien. Musk wollte in die Raumfahrtindustrie einsteigen, konnte sich aber keine vorgefertigte Rakete leisten. Er wandte die First-Principles-Denkweise an, indem er sein Ziel hinterfragte und feststellte, dass das, was er wirklich benötigte, keine vorgefertigte Rakete war: Es war eine Möglichkeit, ins All zu gelangen. Anstatt aufzugeben, berechnete er die Kosten für die zum Bau einer Rakete erforderlichen Rohstoffe und beschloss, selbst eine Rakete von Grund auf zu bauen, statt eine vorgefertigte zu kaufen.

    Wie Du das Denken nach den ersten Grundsätzen anwenden kannst

    Varol gibt drei Tipps für den Einstieg in die First-Principles-Denkweise:

    1) Konzentriere Dich auf die Subtraktion (das Weglassen von allem, was nicht wirklich notwendig ist), nicht auf die Addition. Das wird Dir helfen, Dich auf die grundlegenden Prinzipien zu beschränken. Was kannst Du weglassen, um Deine Effizienz zu steigern? Was tust Du im Moment, was Du nicht tun solltest, um Ressourcen freizusetzen?

    2) Versuche es mit „Kill the Company“-Übungen, bei denen Du Dich in den Kopf Deines eigenen Konkurrenten versetzt und versuchst, fatale Fehler in Deinem Plan, Unternehmen oder Produkt zu entdecken. Dies zwingt Dich dazu, Deine eigenen Stärken und Schwächen objektiver zu analysieren und Deinen Status quo zu hinterfragen, indem Du die Perspektive eines Konkurrenten einnimmst.

    3) Denke an Ockhams Rasiermesser: Die wahrscheinlichste Erklärung ist meist die richtige. (Wenn Du draußen auf der Straße Hufe klappern hörst, wäre es zwar rein theoretisch möglich, dass es sich dabei um ein Zebra handelt, aber viel wahrscheinlicher ist es, dass es ein Pferd ist.) Doch sei gewarnt: Einfache Erklärungen können nicht immer die gesamte Komplexität eines Problems erfassen. (So entstehen auch Verschwörungstheorien. Die Menschen neigen dazu, die gesamte Komplexität einer Situation zu ignorieren, was dazu führt, dass sie übermäßig vereinfachte Muster sehen, die nicht existieren).

    Prinzip 4: Benenne das Problem neu

    Varol zufolge ist die Umwandlung eines unmöglichen Traums in ein erreichbares Ziel oft eine Frage der Problemdefinition. Er ist überzeugt, die Definition des Problems könne sogar noch wichtiger sein als die Entwicklung einer Lösung, da das Gehirn bei der Lösung von Problemen, mit denen wir in der Vergangenheit konfrontiert waren, sehr leicht in den Autopilot-Modus schalte. Wir blieben so sehr in unserer Sichtweise eines Problems stecken, dass wir keine neuen Lösungen mehr sähen. Wissenschaftler nennen dies auch in der englischen Sprache den „Einstellung effect“.

    Wie Raketenwissenschaftler Probleme neu gestalten

    Laut Varol formulieren Wissenschaftler das Problem neu, um der Beharrlichkeit gewohnter Lösungen entgegenzuwirken. Als beispielsweise bei einer früheren Mars-Mission das Fahrwerk des Tripods versagte, musste sich das Mars-Rover-Team etwas einfallen lassen, um einen derartigen Fehler zu vermeiden. Der wichtigste Schritt bestand darin, das Problem neu zu formulieren: Anstatt zu fragen: „Wie können wir das bestehende Fahrwerk verbessern?“, fragten sie: „Wie können wir einen Rover sicher auf einem weit entfernten Planeten landen?“ Diese Neuausrichtung führte zur Entwicklung eines innovativen Airbag-Systems, das den Rover beim Aufprall auf die Marsoberfläche abfederte. (Varol führt dies als Beispiel für die Neuausrichtung eines Problems an – es ist jedoch auch ein Beispiel für die First-Principles-Denkweise. Anstatt sich auf die Besonderheiten der aktuellen Lösung zu konzentrieren, hat das Mars-Rover-Team das Problem an der Wurzel gepackt: ein Objekt auf einem anderen Planeten zu landen, ohne es zu zerstören.)

    Wie Du ein Problem neu gestalten kannst

    Hier sind Varols Vorschläge für die Neuausrichtung eines Problems:

    1) Unterscheide zwischen Strategie und Taktik. Nach Varols Ansicht ist die Strategie das Was, die Taktik ist das Wie. Du setzt eine Strategie mithilfe von Taktiken um – aber Du kannst gezwungen sein, Taktiken zu ändern, wenn sich die Umwelt verändert. Um ein Problem neu zu formulieren, solltest Du Dich auf die Strategie konzentrieren und sicherstellen, dass Du Dich nicht auf eine einzelne Taktik versteifst.

    Varol empfiehlt, die Taktik zu überprüfen, indem Du mit Leuten sprichst, die mit Deinem Bereich nicht vertraut sind. Diese Leute sind nicht an die Taktik gebunden und sehen daher eher andere Möglichkeiten, Deine Gesamtstrategie zu verwirklichen.

    2) Hüte Dich vor der „funktionalen Fixierung“, die entsteht, wenn wir uns darauf fixieren, wie etwas (ein Werkzeug, ein Objekt oder eine Taktik) verwendet werden soll. Wenn Du etwa funktional fixiert bist, siehst Du in einem Schuh vielleicht nur einen Schutz für den Fuß. Wenn Du hingegen aus der funktionalen Fixierung ausbrichst, siehst Du vielleicht, dass ein Schuh auch ein Werkzeug zum Einschlagen eines Nagels oder sogar zum Öffnen einer Bierflasche sein kann.

    Um dem entgegenzuwirken, rät Varol, sich auf die Form und nicht auf die Funktion zu konzentrieren. Indem Du Dich auf das konzentrierst, was etwas ist, und nicht auf das, was es tut, kannst Du Dein Gehirn trainieren, sein volles Potenzial zu entfalten.

    Prinzip 5: Gedankenexperimente

    Um scheinbar unmögliche Ziele zu erreichen, ist laut Varol ungehemmtest kreatives Denken erforderlich. Um diese Kreativität zu wecken, empfiehlt Varol, Gedankenexperimente durchzuführen. Ein Gedankenexperiment ist ein imaginäres Szenario, das Du in Deinem Kopf kreierst, um eine Idee zu durchdenken. Oft geschieht dies in Form einer hypothetischen Frage.

    Wenn du zum Beispiel im Gesundheitswesen tätig bist, könntest du fragen: „Was würde passieren, wenn wir menschliche Ärzte durch KI ersetzen würden?“ Anstatt einer bestimmten Formel zu folgen, empfiehlt Varol, Gedankenexperimente als eine Form des unstrukturierten Spiels zu betrachten. Spielen ist ein wertvolles Unterfangen: Es ist der Definition nach zweckfrei, aber das macht es nicht nutzlos. Wenn Du mehr Zeit mit Gedankenspielen verbringst, indem Du die Fragen „Warum?“ und „Was wäre, wenn …“ stellst, stößt Du vielleicht auf eine Lösung, die Deinen scheinbar unmöglichen Traum in realistische Reichweite rückt.

    Varol zufolge bremst die moderne Welt jedoch die Neugierde. Und warum?

    • Weil Neugier den Status quo grundlegend stört.
    • Neugier erfordert das Eingeständnis, dass wir nicht alle Antworten haben.
    • Neugier schadet der Effizienz (bei der es nur um Antworten und nicht um Fragen geht).

    Infolgedessen verlieren viele von uns mit zunehmendem Alter allmählich die kindliche Neugierde. Varol argumentiert, die Schulen spielten eine Rolle dabei, weil das Schulsystem darauf ausgelegt sei, willige Arbeiter und nicht selbstständige Denker hervorzubringen. (Viele Historiker sind sich einig, dass das traditionelle Bildungssystem als Reaktion auf die industrielle Revolution geschaffen wurde. Fabriken benötigten fähige Arbeiter, die Anweisungen von Autoritätspersonen befolgen konnten, aber die vorindustriellen Arbeiter waren es gewohnt, auf ihren eigenen Farmen oder in ihren eigenen Geschäften zu arbeiten und mussten kaum Befehle befolgen. So entstanden die Schulen, wie wir sie kennen, als Ausbildungszentren, die eher „pünktliche, fügsame und nüchterne“ Fabrikarbeiter als unabhängige Denker hervorbringen sollten).

    Wie Raketenwissenschaftler mit Gedankenexperimenten spielen

    Varol weist darauf hin, dass viele berühmte Wissenschaftler (wie Einstein und Galileo) Gedankenexperimente benutzten, aus denen ihre größten Entdeckungen hervorgingen. Vielleicht hast Du schon einmal von dem berühmten Gedankenexperiment „Schrödingers Katze“ gehört, das der Physiker Erwin Schrödinger entwickelte und bei dem eine hypothetische Katze in eine Kiste mit einer Giftflasche gesperrt wird, die sich zu einem unbekannten Zeitpunkt öffnen wird. Es ist unmöglich zu wissen, wann das Gift freigesetzt wird, was bedeutet, dass es unmöglich ist, zu wissen, ob die Katze lebt oder tot ist, ohne die Schachtel zu öffnen, um dies zu überprüfen. Die Katze kann also gleichzeitig als lebendig und tot betrachtet werden, bis Du die Schachtel öffnest.

    Varol beschreibt, wie Schrödinger dieses Gedankenexperiment schuf, um die logischen Schwächen der „Kopenhagener Deutung“ der Quantenphysik zu veranschaulichen, die besagt, dass „Überlagerungen“ (zwei Zustände gleichzeitig) für Quantenteilchen möglich sind. Das berühmte Gedankenexperiment zeigte Löcher in dieser Theorie auf, indem es sie konkreter machte – intuitiv wissen wir, dass eine Katze nicht gleichzeitig lebendig und tot sein kann, also muss die Idee der „Überlagerungen“ ebenso falsch sein.

    Wie Du mit Gedankenexperimenten spielen kannst

    Hier sind Varols wichtigste Tipps für die Verwendung von Gedankenexperimenten, um Deine Fantasie anzuregen:

    1) Stell Dir vor, Du wärst ein sechs- oder siebenjähriges Kind. Du hast keine Verpflichtungen, keine Rechnungen zu bezahlen – Deine einzige Aufgabe ist es, zu spielen und Dir etwas vorzustellen. Wohin würden Deine Gedanken unter diesen Umständen schweifen?

    Denk daran, dass alles nur ein Spiel ist – Du musst Dich nicht auf etwas festlegen oder etwas umsetzen, das Du Dir während eines Gedankenexperiments ausgedacht hast. Es steht nichts auf dem Spiel.

    2) Erlaube Dir, Dich zu langweilen. Varol argumentiert, Langeweile sei wichtig und vom Aussterben bedroht. Langeweile gäbe dem Geist Raum und Zeit, sich zu entfalten und neue Verbindungen zu knüpfen, die er nicht herstellen kann, wenn er abgelenkt oder auf ein Problem fokussiert sei. Um der Langeweile (und in der Folge der kreativen Inspiration) Raum zu geben, gehe deshalb duschen, spazieren oder verbringe Zeit mit Tagträumen.

    3) Kombiniere unterschiedliche Dinge. Viele erfolgreiche Menschen sammeln Erfahrungen in unterschiedlichen Bereichen, um Ideen in ihrem eigentlichen Fachgebiet zu entwickeln. Der Mitbegründer des Animationsfilmstudios Pixar, Ed Catmull, hat beispielsweise ein Programm namens „Pixar University“ ins Leben gerufen, in dem Mitarbeiter Kurse in Fächern wie Bildhauerei und Jonglage belegen können.

    Um die Vorteile der Kombination unterschiedlicher Dinge zu nutzen, solltest Du Erkenntnisse und Erfahrungen aus so vielen verschiedenen Bereichen wie möglich sammeln. Lies Bücher und sieh dir Filme zu Themen an, die weit über dein Fachgebiet hinausgehen. Versuche, einen Kurs zu einem neuen Thema zu belegen oder eine Konferenz zu einem Dir fremden Thema zu besuchen.

    Prinzip 6: Lasse die kognitiven Verzerrungen hinter Dir

    Varol zufolge sind es unter anderem kognitive Verzerrungen, die uns davon abhalten, nach den Sternen zu greifen. Eine starke Form der Voreingenommenheit ist die Bestätigungsvoreingenommenheit: Wir suchen eher nach Informationen, die unsere bestehenden Überzeugungen bestätigen, und ignorieren Informationen, die diesen Überzeugungen widersprechen.

    Eine weitere starke Voreingenommenheit ist der narrative Trugschluss: Wir erzählen uns eine Geschichte über die Welt um uns herum und halten dann an dieser Geschichte fest, selbst wenn sie sich vor unseren Augen als falsch erweist. Varol argumentiert, dies sei besonders gefährlich, wenn unsere Meinungen Teil unserer Identität werden – in diesem Fall bedrohe die Änderung unserer Meinung zu einem Thema den Kern unseres Selbstverständnisses.

    Wie Raketenwissenschaftler Vorurteile überwinden

    Varol sagt, Wissenschaftler betrachten ihre anfänglichen Meinungen als Arbeitshypothesen und nicht als Fakten. Ihr Ziel sei es, diese Hypothesen zu überprüfen – was im besten Fall bedeutet, dass sie versuchen, sie zu widerlegen, und nicht, sie zu beweisen. Wenn es Wissenschaftlern nicht gelänge, eine Theorie zu widerlegen, wachse ihr Glaube an die Theorie; wenn sie es schaffen, brächten sie das Wissen für alle voran (so wie historische Wissenschaftler unser Verständnis der Welt vorangebracht haben, indem sie bewiesen haben, dass die Erde nicht flach ist). Wissenschaftler halten nichts von Hypothesen, die nicht widerlegbar sind, denn wenn es keine Möglichkeit gibt, das Gegenteil einer Theorie zu beweisen, kannst Du nie wissen, ob sie richtig ist.

    Wie Du Vorurteile überwinden kannst

    Varol macht zwei Vorschläge zur Überwindung von Vorurteilen:

    1) Stelle mehr als eine Hypothese auf. Varol argumentiert, dass Du mit nur einer Hypothese, egal, wie unverbindlich sie ist, garantiert an ihr festhalten wirst. Um dies zu vermeiden, solltest Du mehrere Hypothesen aufstellen, die sich gegenseitig widersprechen. So kannst Du verhindern, Dich zu sehr auf eine von ihnen zu versteifen. (Dieser Rat ist leichter gesagt als getan, vor allem, wenn Du an einem Projekt arbeitest, das Dir sehr am Herzen liegt.)

    2) Betrachte Deine Überzeugungen so, als wären es die einer anderen Person. Dadurch gewinnst Du eine gewisse Distanz, die Dir helfen kann, die Objektivität zu bewahren.

    Du kannst dies jedoch nur bis zu einem gewissen Punkt tun, da es unmöglich ist, alle Deine eigenen blinden Flecken zu erkennen. Um das zu erreichen, musst Du Deine Meinungen mit anderen Menschen diskutieren und sie dazu bringen, Deine Ideen zu hinterfragen.

    Prinzip 7: Teste Deine Ideen

    Bevor Du eine neue Idee verfolgst, um das scheinbar Unmögliche zu erreichen, solltest Du Tests durchführen, um sicherzustellen, dass die Idee wie geplant funktioniert. Laut Varol müssen erfolgreiche Tests diese Bedingungen erfüllen:

    • Tests müssen ein echtes Risiko beinhalten. Wenn die Idee den Test nicht besteht, musst Du die Idee verwerfen, anstatt Dir Ausreden einfallen zu lassen, um trotzdem weiterzumachen.
    • Tests müssen wenn möglich unter denselben Bedingungen stattfinden, unter denen die Idee in ihrer vollen Ausprägung zum Einsatz kommt (sprich: nicht in einem Labor).
    • Du musst das gesamte System testen, nicht nur einzelne Teile. Denke daran, dass jedes einzelne Teil gut funktionieren kann, aber das ist keine Garantie dafür, dass sie auch zusammen gut funktionieren.

    Wie Raketenwissenschaftler Ideen testen

    Raketenwissenschaftler testen die Ausrüstung unter weltraumähnlichen Bedingungen, bevor sie sie ins All schießen. Laut Varol ist es ihr Ziel, die Ausrüstung so stark wie möglich zu belasten, um die Bruchstellen zu finden. Auf diese Weise können sie diese Probleme von der sicheren Erde aus beheben, anstatt zu warten, bis sie sich während einer Weltraummission bemerkbar machen. (Anmerkung von mir: Dies geschah im Januar 2021, neun Monate nach der Veröffentlichung von Boost – Denken wie Elon Musk und Co: Wissenschaftlich erprobte Strategien für gigantische Fortschritte in Beruf und Privatleben. Die NASA testete die Triebwerke ihrer neuen Weltraumrakete, die acht Minuten lang laufen sollte, sich aber nach nur einer Minute auf der Startrampe abschaltete. Während einige Außenstehende dies als Zeichen für den Niedergang der NASA interpretierten, sagten diejenigen innerhalb der Organisation, der Test habe ihnen hilfreiche Informationen geliefert.)

    Wie Du Deine Ideen gründlich testen kannst

    Hier sind Varols Vorschläge, wie du deine Ideen gründlich testen kannst:

    1) Teste unter realen Bedingungen. Gehe nicht davon aus, dass Du „im Gefühl hast“, wie die Tests ausgehen werden, oder dass etwas wie eine simple Meinungsumfrage (bei der Du die Teilnehmer bittest, sich ein bestimmtes Ergebnis vorzustellen und vorherzusagen, wie sie reagieren werden) tatsächlich repräsentativ für das wirkliche Leben ist.

    2) Verlasse Dich nicht auf eine einzige Prüfmethode. Varol meint, dass Du für einen Test entweder mehrere Prüfmethoden benötigst oder eine Möglichkeit, die Prüfmethoden zu testen, um sicherzustellen, dass Du den Ergebnissen vertrauen kannst. Wenn Du zum Beispiel versuchst, abzunehmen, Dein Gewicht aber von Tag zu Tag stark nach oben und unten schwankt, könnte es sein, dass Dein Trainingsplan nicht funktioniert – oder dass Deine Waage kaputt ist. Nur wenn Du Dich auf einer anderen Waage wiegst, kannst Du feststellen, wo das Problem liegt.

    Wie man Ideen bei Pixar testet

    Tests unter realen Bedingungen sind zwar ideal, aber es gibt auch Nachteile bei dieser Art von Tests: Du kannst nicht so viele Variablen kontrollieren wie bei Labortests. Um ein Gleichgewicht zwischen realen und kontrollierten Labortests zu schaffen, kannst Du eine Miniaturversion des Endprodukts in der realen Welt erstellen. Du profitierst immer noch von den Vorteilen realer Tests, aber da die Situation nur einen kleinen Maßstab hat, hast Du eine bessere Chance, die Variablen zu kontrollieren.

    In „Die Kreativitäts-AG“ beschreibt Ed Catmull, wie Pixar seine kultigen Kurzfilme als Testmöglichkeiten für neue Regisseure oder Animationstechniken nutzt, die Pixar in Spielfilmen einsetzen möchte. Der Entstehungsprozess eines Kurzfilms ist dem eines Spielfilms ähnlich genug, um realistisch zu sein, aber er ist komprimierter und erfordert weniger Ressourcen. Dies bietet den Vorteil, dass man sowohl unter realen Bedingungen als auch unter Laborbedingungen testen kann.

    Prinzip 8: Lerne aus Deinen Fehlern

    Wenn du nach den Sternen greifst, wirst du auf deinem Weg zum Erfolg wahrscheinlich zumindest ein paar Misserfolge erleben. Varol argumentiert, Scheitern und Lernen aus dem Scheitern seien zwei sehr unterschiedliche Dinge, und Ersteres sei keine Garantie für Letzteres. Scheitern tut weh, und deshalb ist es üblich, schmerzhafte Misserfolge zu verdrängen und schnell zu handeln, um das eigene Ego zu retten, anstatt sich hinzusetzen und genau zu untersuchen, was falsch gelaufen ist.

    Wie Raketenwissenschaftler aus Misserfolgen lernen

    Laut Varol haben Raketenwissenschaftler ein besonderes Verhältnis zum Scheitern. Bei einigen Missionen (insbesondere solchen, bei denen Menschenleben auf dem Spiel stehen) gibt es nur wenig Spielraum für Fehlschläge. In allen anderen Szenarien ist das Scheitern jedoch ein normaler Teil des Lebens eines Raketenwissenschaftlers, der wissenschaftliche Risiken eingeht. Daher schätzen Wissenschaftler „intelligentes Scheitern“: die Art von Scheitern, aus der man lernen kann. Varol argumentiert, dass gute Wissenschaftler ihren Misserfolgen mit echter, unvoreingenommener Neugier begegnen.

    Wie Du aus dem Scheitern lernen kannst

    Varol ist der Ansicht, dass Du so am besten aus Fehlern lernen kannst:

    1) Sorge für psychologische Sicherheit (ein Umfeld, in dem sich Mitarbeiter frei fühlen, intelligente Risiken einzugehen und zu scheitern). Um dies zu erreichen, so Varol, können Unternehmen „intelligentes Scheitern“ entweder mit einer finanziellen Entschädigung oder mit Lob belohnen und mit gutem Beispiel vorangehen, indem sie Führungskräfte öffentlich über ihre Misserfolge berichten lassen.

    2) Denke nicht mehr an kurzfristige Gewinne, sondern an den langfristigen Erfolg, damit Du aus jedem Misserfolg lernen kannst. Dies kann dazu beitragen, den Schmerz des Scheiterns zu mildern, da Du langfristig wertvolle Lernerfahrungen sammeln kannst.

    3) Berücksichtige die zugrunde liegenden Ursachen. Wenn etwas schiefgeht, ist es verlockend, die offensichtlichste Ursache zu identifizieren, diese zu beheben und das Problem als gelöst zu betrachten. Die offensichtlichste Ursache ist jedoch oft nur ein Symptom und nicht die Wurzel des Problems. Um das Problem wirklich zu lösen, musst Du tiefer graben und die eigentliche Ursache finden.

    Prinzip 9: Ruhe Dich nicht auf den Lorbeeren aus

    Wenn Du schließlich das Unmögliche erreicht hast, solltest Du nicht in die Falle der Selbstzufriedenheit tappen. Varol zufolge kann Erfolg genauso gefährlich sein wie Misserfolg, weil wir den Anteil des Glücks beim Erfolg unterschätzen. Das liegt daran, dass wir bei Erfolg unsere Strategie nicht so sehr hinterfragen. Wir denken: „Es hat funktioniert, also muss es eine gute Strategie gewesen sein“, obwohl das nicht unbedingt stimmt. (Anmerkung von meiner Seite: Nassim Nicholas Taleb argumentiert in „Narren des Zufalls: Die unterschätzte Rolle des Zufalls in unserem Leben“, das Ignorieren des Einflusses von Glück auf den Erfolg sei ein weitverbreiteter menschlicher Irrtum. Taleb zufolge ist es nämlich umso wahrscheinlicher, dass Glück der entscheidende Faktor war, je größer der Erfolg ist.)

    Varol ist überzeugt, dass wir als Menschen nie fertig sind mit unserem Wachstum. Deshalb solltest Du, selbst wenn Du erfolgreich bist, nicht denken, dass Du „gewonnen“ hast. Diese Denkweise ist gefährlich – Du denkst, Du seist bereits erfolgreich und bräuchtest nicht mehr hart zu arbeiten oder Deine Fortschritte zu überwachen.

    Einige der erfolgreichsten Menschen in der Geschichte betrachteten sich selbst als unvollendetes Werk und nicht als etablierte Champions. Das hat sie davor bewahrt, selbstgefällig zu werden.

    Wie Raketenwissenschaftler (nicht) vom Erfolg lernen

    Varol konzentriert dieses Prinzip auf zwei berühmte Misserfolge im Bereich der Raketenwissenschaft: die tödlichen Explosionen der Raumfähren Challenger und Columbia. Varol argumentiert, die Ursache für beide Katastrophen sei Selbstzufriedenheit gewesen, die durch eine Reihe früherer Erfolge verursacht wurde. Diese Selbstzufriedenheit habe die NASA-Führung daran gehindert, kleine Probleme bei den Challenger- und Columbia-Starts kritisch zu untersuchen. Ähnliche Probleme hätten sich in der Vergangenheit von selbst gelöst, sodass die NASA-Führung fälschlicherweise davon ausging, dasselbe würde auch dieses Mal automatisch geschehen.

    Wie Du vom Erfolg lernen kannst

    Hier sind Varols Tipps, um aus Erfolgen zu lernen und Selbstgefälligkeit zu vermeiden:

    1) Achte auf „Beinahe-Fehlschläge“ – Erfolgserlebnisse, bei denen fast etwas schiefgegangen wäre, es aber nicht passierte –, anstatt darauf zu warten, aus spektakulären Misserfolgen zu lernen.

    2) Analysiere Deine Entscheidungen immer, und zwar objektiv. Varol empfiehlt, vor einer Entscheidung eine Prä-Mortem-Analyse vorzunehmen – ein Gedankenexperiment, bei dem Du davon ausgehst, dass Du eine bestimmte Entscheidung bereits getroffen hast und sie furchtbar schiefgelaufen ist. Versuche zu erklären, was schiefgelaufen ist, und überlege Dir dann, wie Du diese Fallstricke vermeiden kannst. Liste dabei für jedes mögliche Problem eine grobe Wahrscheinlichkeit auf. So kannst Du Dir ein klareres Bild von der Situation machen, bevor Du ein neues Vorhaben in Angriff nimmst. Es verhindert auch, dass Du in Selbstgefälligkeit verfällst und davon ausgehst, dass schon alles gut gehen wird.

    Nachdem Du eine Entscheidung getroffen hast, empfiehlt Varol eine Post-Mortem-Analyse, um herauszufinden, was bei einer bereits getroffenen Entscheidung falsch (und was richtig) gelaufen ist. Wenn Du eine Post-Mortem-Analyse durchführst, solltest du dich fragen, welche Teile des Ergebnisses auf Glück und welche auf gute Entscheidungen oder Fähigkeiten zurückzuführen sind. (Anmerkung von mir: Mehr über die regelmäßige Analyse des Tages – was ging gut, was nicht, und weshalb – erfährst Du in meinem Artikel über Journaling.)

    Schlusswort

    Diese Buchzusammenfassung konnte Dir nur einen kleinen Einblick in das Buch Boost – Denken wie Elon Musk und Co: Wissenschaftlich erprobte Strategien für gigantische Fortschritte in Beruf und Privatleben geben. Falls Du mehr erfahren und lernen möchtest, empfehle ich Dir, das Buch zu kaufen.


    Dieser Artikel von Andreas Hobi ist lizenziert unter CC BY-SA 4.0


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